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Für Sie aktualisiert am: 20.02.2011 

Comicdeutsch

 

Wenig Platz, viel Aussage - texten für Sprechblasen ist durchaus anspruchsvoll. Deshalb gibt es auch spezialisierte Comicautoren, die die vorlagen für die Zeichner liefern.

Gerade Jugendcomics zeichnen sich oft durch einen wortspielerischen Sprachstil aus:

Comic-Deutsch

 

“Schundliteratur” Comics? Verpönt bei älteren Generationen, beliebt bei jüngeren. Donald Duck, Asterix & Obelix, Tim und Struppi - ich war von (meinem) Anfang an dabei - bis heute.

Demnächst: Analysen der Sprache verschiedener Comic-Ausgaben

Donald Duck - Klasse-Masse an Wortspielen

Asterix - Vergleich alte deutsche Übersetzung mit der neuen!

Comic-Deutsch

 

“Schundliteratur” Comics? Verpönt bei älteren Generationen, beliebt bei jüngeren. Donald Duck, Asterix & Obelix, Tim und Struppi - ich war von (meinem) Anfang an dabei - bis heute.

Demnächst: Analysen der Sprache verschiedener Comic-Ausgaben

Donald Duck - Klasse-Masse an Wortspielen

Asterix - Vergleich alte deutsche Übersetzung mit der neuen!

Aus dem eisenharten Alltag eines Comicredakteurs

Alliteration in Jugendcomics

 

Das lustige Taschenbuch (LTB, Ehapa-Verlag) verwendet in den letzten Jahren zunehmend eine bunte und blumige Sprache. Neben vielen wortspielerischen Elementen setzen die Comictexter auch hier mit Vorliebe Alliterationen ein:

 

LTB 319, Herr der Klinge:

  • Komando Krake (Seite 220)
  • kein Zaudern und kein Zögern (Seite 221)
  • Fischfutter (Seite 226)
  • Leichtmatrosen King und Kong (Seite 226)
  • Klever’sche Crew (Seite 226)
  • Frequenz-Verzerrer (Seite 227)
  • Agentin Hanna Hübsch (Seite 227)
  • sie beide helfen Hanna (Seite 227)
  • Mechanikerin Zenzi Zangerl (Seite 227)
  • klar wie Kohlsuppe (Seite 229)
  • die Pfeifen pofen (Seite 231)
  • wach und wachsam (Seite 231)
  • alles am Arm (Seite 231)
  • Wunderwesen (Seite 233)
  • wache Wachen wirken wesentlich wachsamer, was? Seite 238;
  • dieses wundervolle Wesen (Seite 222)
  • ... zweitens wird es zweifelsfrei ... (Seite 222)
  • Meeresmutanten (Seite 223)

Comic-Sprache

In der deutschen Comic-Sprache wurde die Schöpfung neuer, möglichst ungewöhnlicher Onomatopoetika vor allem von Erika Fuchs (Micky Maus Magazin) und Herbert Feuerstein (MAD-Magazin) zur Kunst erhoben, weshalb gelegentlich scherzhaft vom Erikativ die Rede ist.

Im Comic werden neben herkömmlichen Onomatopoetika und Neuschöpfungen wie „ZASS!“, „KRRRRZZZ“ oder „ZABADONG“ auch Inflektive solcher Wörter benutzt, die lediglich von ihrer Etymologie her onomatopoetischen Ursprungs sind (bspw. „SEUFZ!“ oder „KEUCH!“ Schnauf, Stöhn), ferner Inflektive von umschreibenden Onomatopoetika („TRÖÖT!“).

http://de.wikipedia.org/wiki/Onomatopoesie#Comic-Sprache

Deutsch!

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Die Macht der Bilder!

Einfache Wörter, schnörkellose Sätze, kraftvolle Vergleiche: Lesen Sie hier, wie Jesus in gewöhnlichen Worten unge-

wöhnliche Dinge sagte!

Von “Sprachpapst” Wolf Schneider

"Die Macht der Bilder"
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