Comic-Sprache
In der deutschen Comic-Sprache wurde die Schöpfung neuer, möglichst ungewöhnlicher Onomatopoetika vor allem von Erika Fuchs (Micky Maus Magazin) und Herbert Feuerstein (MAD-Magazin) zur Kunst erhoben, weshalb gelegentlich scherzhaft vom Erikativ die Rede ist.
Im Comic werden neben herkömmlichen Onomatopoetika und Neuschöpfungen wie „ZASS!“, „KRRRRZZZ“ oder „ZABADONG“ auch Inflektive solcher Wörter benutzt, die lediglich von ihrer Etymologie her onomatopoetischen Ursprungs sind (bspw. „SEUFZ!“ oder „KEUCH!“ Schnauf, Stöhn), ferner Inflektive von umschreibenden Onomatopoetika („TRÖÖT!“).
http://de.wikipedia.org/wiki/Onomatopoesie#Comic-Sprache
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