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Für Sie aktualisiert am: 20.02.2011 

Saitenspiele - Musik für Gitarre
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Bekannte Gitarristen mit Handicap

Haben Sie Probleme mit Ihren Händen? Waren Sie auch schon kurz davor, Ihre geliebte Gitarre an den Nagel hängen zu müssen?

Ein schwacher Trost - Sie sind nicht allein!

Lesen und lernen Sie, wie es anderen geht und wie sie damit umgehen!

Paul Simon (*1941)

 

Brachte 2006 nach 6-jähriger Pause eine neue CD heraus. Es gab mehrere Gründe für die Pause. Nach einem Bericht der SZ ist einer davon die Operation an seinem Handwurzelknochen, weswegen Simon nach eigenen Angaben das Gitarrespielen wieder völlig neu erlernen musste. “Auf der neuen Platte spielt er sie mit Fleiß auf jedem einzelnen Stück, Triumph, er kann es wieder”, schreibt die SZ.

 

Quelle: sueddeutsche.de 

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von www.paul-simon.info

Paul-Simon

 

 

Django Reinhardt (1910-1953)

 

Gilt als einer der besten Gitarristen aller Zeiten. Mit 18 Jahren verbrannte er sich beim Brand seines Wohnwagens die linke Hand. Ring- und kleiner Finger wurden dabei schwer und unheilbar verletzt. In den folgenden anderthalb Jahren, in denen er sich langsam von diesem Unfall erholte, entwickelte Django Reinhardt eine völlig neue und höchst virtuose Spieltechnik - dabei setzte er fürs Melodiespiel lediglich Zeige- und Mittelfinger ein. Für Akkorde konnte er in beschränktem Maße auch Ring- und kleinen Finger zu Hilfe nehmen und benutzte dabei auch ausgiebig den Daumen.
Quelle: Wikipedia.de

Django-Reinhardt

 

 

Klaus Trabitsch (*1962)

 

Österreichischer Gitarrist und Musiker mit teilweise gelähmter linker Hand. 1996 veränderte ein Verkehrsunfall nach einem Konzert sein Leben. Eine bleibende teilweise Lähmung der linken Hand kostete ihm die Identität als Klassegitarrist. Gleichzeitig brachten ihm dieser Schicksalschlag aber auch eine große Dankbarkeit dem Leben gegenüber. "Es ist ziemlich egal wie schnell und exakt du spielst, es ist unglaublich, wie wenig das wahrgenommen wird; aber wie lustig oder traurig du spielst, das hört und fühlt jeder. Zum Glück ist das so, sonst könnte ich von der Musik nicht mehr leben."
Quelle:www.klaus-trabitsch.at

trabitsch-pressefoto

 

 

Napoléon Coste (1805-1883)

 

Französischer Gitarrist und Komponist. Vertreter der klassischen Gitarrenepoche. Kontakte zu Sor, Aguado, Carcassi, Carulli. 1856 zweiter Preis in einem Wettbewerb um die beste Gitarrenkomposition.

1863 brach er sich bei einem Unfall die Hand und musste das Konzertieren aufgeben. Fortan widmete er sich ausschließlich dem Komponieren.

 

Quelle: Gitarren Lexikon, Nikol Verlagsgesellschaft mbH, 1996

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von www.ltsguitar.com

 

napoleon_coste

 

 

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