Mond macht mobil

„So nah und doch so fern“: Sehnsuchtsort und bald auch Touristenziel: Unser Erdmond (Foto: mehner.info)

Ein Traum vom Mond

Ein halbes Jahrhundert nach dem Mondflug ist der Mond wieder in weite Ferne gerückt: Zu teure, komplizierte, komplexe und unwirtschaftliche Technik erfordert das Abenteuer. Doch lässt sich ein Menschheitstraum auf Dauer aufschieben? Die „last frontier“ bröckelt und bröselt immer mehr. Private Spacefirmen und Startups schießen wie Pilze aus dem Boden. Kleine Foundraisingprojekte ebenso wie „große Dinger“ milliardenschwerer Privatinvestoren.

Mond macht mobil

Der Mond hat Macht, der Mond mobilisiert: Abenteurer, Forscher, Ingenieure, Dichter, Romantiker, Kinder, Lehrer, Unternehmer … Die Ziele dahinter sind vielfältig: Abenteuer, Erkundungstrieb, Wissenschaft, wirtschaftliche Interessen (Bodenschätze, Tourismus). Doch oftmals steckt dahinter einfach ein uralter Kindheitstraum. Schon Theodor Storm spiegelte ihn in seinem Häwelmann und Jules Verne in seinen 2 Büchern von der Reise zum und um den Mond. Seit Menschen den Mond betrachten, wollen sie dort hin. Er beflügelt unsere Phantasie und ist das eigentliche Traumziel eines jeden Astronauten. Es liegt „nahe“ (oder doch fern?), dass der „achte Kontinent“ wieder betreten – und auch besiedelt wird! Die Kosten jedoch sind „astronomisch“. Dennoch ist es nur eine Frage der Zeit, bis wieder ein Mensch den Mond betritt.

Mann im Mond? Mensch auf dem Mond!

Sie alle träumen vom Mond und leben den Traum: 

  • Richard Branson, Milliardär, träumte als Kind vom Mond – und gründete das private Raumfahrtunternehmen „Virgin Galactic“
  • Yusaku Maezawa, Milliardär, will als erster Mondtourist mit SpaceX um den Mond herumfliegen
  • Alexander Gerst, („Astro Alex“, deutscher Astronaut) wäre sehr gerne bei einer Mondmission dabei
  • PTScientists, deutsches Space-Startup aus Berlin, träumt von einer unbemannten Mondmission mit einem Mondrover

Eine bemannte Mondmission ist sicher ein ambitioniertes Abenteuer und bleibt in nächster und übernächster Zeit ein Spielplatz der Jugendträume gut betuchter Milliardäre. Aber wie sagt die 5-Jährige Tochter so schön auf den Weg zum Kindergarten:

„Da, der Mond! Man muss nicht da hinfliegen, man kann ihn auch hier unten schön anschauen“!

Wie so oft, Kindermund tut Wahrheit kund.

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