Supervollmond 2016

"Tolle Reflexe": Der superhelle Supervollmond 2017 reflektiert sein Spiegelbild ins Objektiv.

„Tolle Reflexe“: Der superhelle Supervollmond 2017 reflektiert sein Spiegelbild ins Objektiv.

Der Supervollmond 2016 war vor allem beim Mondaufgang spektakulär. Dort erscheint er größer, siehe auch die untergehende Sonne. Mit zunehmender Höhe wirkte er jedoch recht unspektakulär. Gut, er war recht hell. War insgesamt rel. unspektaktulär, hatten uns mehr erhofft nach dem medialen Hype.

Und wie sooft bei Vollmond, war am Tag davor und am Tag selber das Wetter gut, das am Tag danach schon wieder einbrach, siehe auch -> Astrowetter. Es ist ein Elend mit dem Wetter hier … aber auffällig, zum Vollmond ist es immer schön!

Optische Mondtäuschung

Der Mondaufgang am Horizont wäre spektakulär groß gewesen (siehe auch riesenrote untergehende Sonne), der war aber hier hinter Wolken. Als der Mond hochkam, war es dann rel. gewöhnlich, aber schon hell, so dass er ständig überbelichtete und sein Spiegelbild im Objektiv reflektierte.

Man kennt das ja: die untergehende Sonne ist oft ein riesiger roter Glutball. Auch der aufgehende Mond ist oft supergroß. Dahinter steckt eine Art optischer Täuschung. „Mondtäuschung“ nennt sich das Phänomen. Daher war der Supervollmond beim Aufgang spektakulär, je weniger jedoch je mehr in Richtung Horizont.

Mondspaziergang

Mit der „Mondkanone“ bin ich dann noch etwas da oben spazieren gegangen, die Krater am Rand waren recht schön zu sehen 😉 Mond spechteln bei Vollmond, da hilft mir ein dimmbarer Filter gegen die Blendung. Wenn mit dem Zoomokular reinzoome, wird der Mond dunkler, wenn rauszoome, wieder heller – das kann ich mit dem einstellbaren Filter gut regulieren.

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