„Auf ins All“ – Tipps für Auf- und Aussteiger

Du wolltest schon immer ins All? Da lässt sich was machen!

10 Tipps für „Aufsteiger“

Astronaut werden

Gähn, der Klassiker. Ok, du bist topfit, schulisch ein Genie und auch ansonsten ein Überflieger? Prima, vielleicht hast du ja eine Chance, aus 10.000 Bewerbern genommen zu werden. Und angekommen im Astronauten-Kader warten nur noch ein paar Hundert vor Dir auf ihre große Chance, einmal mitfliegen zu dürfen. Unser Tipp: vergiss es  😯

Warten, bis der Aufzug kommt

Ingenieure tüfteln an einem Aufzug ins All. Das dürfte Aus- bzw. Aufflüge schneller und günstiger machen. Wird aber noch ein bisschen dauern, bis der Aufzug kommt. Ärgerlich wird’s auch, wenn er dann in jedem Stockwerk hält …

Bei SpaceX anheuern

Elon Musk möchte unbedingt ins All und vor allem auf den Mars. Eine Million Menschen möchte er dorthin bringen. Da stehen deine Chancen vielleicht gar nicht so schlecht … Einfach mal anfragen.

Bei Mars One bewerben

Die Initiative Mars One möchte den Mars besiedeln. Gesucht werden couragiert Neu-Marsianer, die auch keine Lust mehr haben, zur Erde zurückzukehren. Es gibt nur ein Hinflugticket. Buchen bzw. bewerben kannst du hier. Und Tschüss …

Alltourist: „all“ inklusiv“

Hast du ein paar Millionen übrig, so um die 12 Mio. Euros sollten reichen, kannst Du einen Flug ins All zur ISS buchen. Legst du noch ein paar Milliönchen drauf, so kannst du ab ca. 2018 über Space X einen Rundflug um den Mond buchen. Preise gibts noch keine, aber Insider munkeln von ca. 500 Millionen (waren das jetzt Dollars oder Euros?). Ausflüge an den Rand des Alls (nennt man „sub-orbital“ – für echte Astronauten eher „sub-optimal“) möchte z. B. Virgin Galactic schon in wenigen Jahren Pauschaltouristen anbieten. Kostet nur ca. 6-stellig. Vielleicht gibts ja auch mal ein Last-Minute-Schnäppchen? Noch billiger wäre ein Parabelflug – immerhin kommst du hier mal in einen kurzen Genuss von Schwerelosigkeit.

Als „Future Astronaut“ bewerben

„Future Astronaut Community“ lautet ein Programm von Virgin Galactic. „Bewerben“ kann man sich hier. 250.000 Dollar muss man trotzdem bezahlen. 😈

Bei den Makern mitmachen

Es gibt so einige Maker-Projekte, die gerne ins All möchten. Ob über den Google Lunar XPrice, den Kopenhagenern Suborbitals oder den deutschen Part-Time-Scientists … Die Ziele sind ambitioniert, aber ob’s auch wirklich klappt, mit dem Zugang zum All, das „steht in den Sternen“.

Chinese, Russe, oder Inder werden … oder Nordkoreaner?

Seit langem schon träumen die Russen davon, zum Mond zu fliegen. Vielleicht wird es ja noch was. Schon etw. näher dran sind die Chinesen, die sich langsam an den Erdtrabanten vorarbeiten. Vielleicht hast du ja überzeugende Argumente, die dich in eine nähere Auswahl für eine bemannte Mission bringen? Kein Geheimnis ist auch, dass die Nordkoreaner mit ihren Raketenambitionen die westliche Welt am liebsten „auf den Mond“ schießen würden. Einschätzung: eher unrealistisch  :mrgreen:

Eigene Mission machen

Du hast Zeit, Lust, Geduld, Geld, bist unbelehrbar und total überzeugt? Dann gründe deine eigene Mission! Wo soll’s denn hingehen? Umlaufbahn, Mond, Mars? Oder vielleicht ein Asteroid? Das Wissen findest du im Internet. Dann musst du nur noch ca. eine Million Dinge berücksichtigen, Umlaufbahnen berechnen können, und schon kannst du Annäherungsversuche an den Mond starten. Wahrscheinlichkeit 1:1.000.000.000.000. …

Träumen

Manchmal sind Träume schöner als das Ziel erreichen. Träume vom All, stell dir vor, wie die Rakete beschleunigt. Spüre die Vibrationen, die Schwerelosigkeit … Je nach persönlicher Vorstellungskraft kann das ziemlich real wirken / werden. Bitte aber wieder aufwachen. Höre nebenbei noch „Major Tom …“. Real-Index: vorstellbar  😎

 

Bildnachweis: Astronaut Cartoon by Clipartlord

Tags:

Hinterlassen Sie einen Kommentar