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Jemand sagte einmal: „Die Musik ist ein letzter Nachklang aus dem Paradies“. Wie poetisch, wie malerisch, romantisch-verklärt, träumerisch. „Himmlische Musik“ passt zu unserer Vorstellungskraft eines paradiesischen Ortes ebenso wie „paradiesische Früchte“. Doch, ob es im Garten Eden schon Musik gab, ist eine andere Frage. Zum ersten Male taucht Musik in der Bibel erst später auf:
1. Mose 4,21: „Und der Name seines Bruders war Jubal; dieser wurde der Vater all derer, die mit der Zither und der Flöte umgehen.“
Gewiss ist, dass es im Himmel Musik geben wird. Wir hören des öfteren vom Posaunenschall, etc. Gott hat uns eine Heimstätte geschaffen, eine wahre Wunderwelt: „Was noch kein Auge gesehen, kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen ist, das hat Gott denen bereitet die ihn lieben.“ Da werden wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen! Keine noch so faszinierende Fantasie- oder Filmwelt (Man denke an die hängende Steine aus „Avatar“) wird vergleichbar sein, Gottes neue Welt wird auch für die kreativste Phantasie un-vor-stell-bar sein!
Natürlich könnte man einwenden, dass das was wir im Himmel hören werden, besonders tiefgründige Worte, Gedankengänge und Gespräche sein werden. Besonders reine, edle, erhabene, wunderbare Worte, besonders liebevolle Worte, vollendete Lyrik und Poesie. Manke bedenke auch, dass das alte Testament in seiner Ursprungssprache hebräisch in weiten Teilen lyrisch und poetisch verfasst ist. Wortspiele und Reime, die leider nicht eins-zu-eins ins Deutsche oder andere Sprachen übertragen werden konnten. Gott liebt alles Schöne, und er liebt auch schöne Sprache und Sprachkunst. Jesus selber hat in fantastischen Bildern zu den Menschen gesprochen, „wie noch nie ein Mensch zuvor gesprochen hat“. Paulus ward entrückt bis in den ?? Himmel, und er hörte „unaussprechliche“ Worte. Aber wenn Gott sagt, was keines Menschen Auge gesehen, kein Ohr gehört, etc., dann sind hier alle Sinne und Sinneseindrücke angesprochen und mit Sicherheit gibt es auch wunderbare Musik zu hören. Im Himmel wird uns wahrlich „hören und sehen“ vergehen – so wie wir es bisher kannten jedenfalls. Wir werden in den Genuss wunderbarster Sinneseindrücke kommen, ein reiner, edler, tiefer, erfüllender Sinnenrausch, Genuss in höchsten Gefühlen. Keine Sonne, aber Wonne – Gott selbst wird der Lebensquell sein, von ihm wird ausgehen Licht und Wärme, an seinem Thron entspringt der Strom des Lebens, zu bewässern die himmlischen Welten.
Gott hat dem Mensch zudem die Sinne und Rezeptoren gegeben, solche wunderbaren Eindrücke aufzunehmen:
Psalmen 94,9: Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen? Sprüche 20,12: Ein hörend Ohr und sehend Auge, die macht beide der HERR.
Gott hat uns in unserem Mutterleibe „gewoben“, und unser Höhrorgan „gepflanzt“. Wie liebevoll hingebungsvoll hat der große Gott uns Menschen geschaffen! Im Urtext steht Vergangenheit: „… die machte beides der HERR“. Luther schreibt’s in der Gegenwart: macht beide der Herrr! Ein Hoffnungsschimmer für Hörgeschädigte und Augenkranke – da meine ich ernst! Für Gott ist es ein leichtes, geschädigte Sinnesorgane wieder herzustellen.
Biblische Musiker
Jubal
Die Gitarre ist ein Saiteninstrument. Die Geschichte der Saiteninstrumente ist so alt wie die der Menschheit selbst: 1. Mose 4,21: „Und der Name seines Bruders war Jubal; dieser wurde der Vater all derer, die mit der Zither und der Flöte umgehen.“ => Die Linie von Jubal weiterverfolgen – geht sie bis David?
David * Musiktherapie: David und Saul als Vorläufer, zudem war David ein genialer Musiker. Schon in früher Jugend war er auf der Weide. Wie vertrieb er sich den Tag? Er übte Steinschleuder und Musik. Ein Großteil seiner Psalmen entstammen seiner Feder. Psalmen sind geistliche Lieder – leider in der Deutschen Übersetzung koommt die Poesie nicht gut rüber. Er entwarf Musikinstrumente.
1.Sam 16,23: „Und es geschah, wenn der Geist von Gott über Saul kam, nahm David die Zither und spielte darauf mit seiner Hand. Und Saul fand Erleichterung, und es ging ihm besser, und der böse Geist wich von ihm.“
1.Sam 18,10 „David aber spielte die Zither mit seiner Hand, wie er täglich zu tun pflegte.“
Amos 6,5 „Sie faseln zum Klang der Harfe, denken sich wie David Musikinstrumente aus.“ die da faseln zum Klange der Harfe, sich wie David Musikinstrumente ersinnen; {Jesaja.5,12} 5,12 Und Laute und Harfe, Tamburin und Flöte und Wein sind bei ihrem Gelage; aber auf das Tun Jehovas schauen sie nicht, und das Werk seiner Hände sehen sie nicht. 6die 1.Sam 18,10 „David aber spielte die Zither mit seiner Hand, wie er täglich zu tun pflegte.“
Amos 6,5 „Sie faseln zum Klang der Harfe, denken sich wie David Musikinstrumente aus.“
die da faseln zum Klange der Harfe, sich wie David Musikinstrumente ersinnen; {Jesaja.5,12} 5,12 Und Laute und Harfe, Tamburin und Flöte und Wein sind bei ihrem Gelage; aber auf das Tun Jehovas schauen sie nicht, und das Werk seiner Hände sehen sie nicht. 6die
Salomon 1. Könige, 5: Salomon: 12Und er (Salomon) redete dreitausend Sprüche, und seine Lieder waren tausendundfünf.
[Schluss]
Auch wenn wir nicht wissen, wie die himmlischen Klangwelten sein werden. Johann Sebastian Bach ist für micht stets ein kleiner Vorgeschmack. Seine Musik ist so herrlich hermonisch, leicht, ausgewogen, eingängig wohltuend, gleichzeitig perfekt sogar genial gestaltet. Bach war gläubig, und ich finde, man merkt das seiner Musik an. Kein Aufbegehren, keine innere Zerissenheit, kein Wecken von unstillbaren Sehnsüchten wie bei anderen seines Fachs. Bach war mit sich selber, mit der Welt und mit Got t „in Harmonie“. Ein Nachklang aus dem Paradies …
Ein besonderer Stellenwert hat Saitenmusik, Zither und auch Laute.
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