Gitarre mal ganz anders – die Kasha-Bauweise

Gitarre in Kasha-Bauweise von Thomas Ochs.

Gitarre in Kasha-Bauweise von Thomas Ochs.

Ja, es ist eine Gitarre – hat aber mit dem Torres-Modell nichts am Hut. Eine völlige Neuentwicklung in punkto Konzeption und Intonation – die Kasha-Gitarre.

Beleistung, Schallloch, Decke – alles anders. Komplett verschieden von herkömmlichen Gitarren, dieses Konstruktionssystem.

Idee und Konzept stammen von Prof. Dr. Michael Kasha, USA. Der Prof war Wissenschaftler, kein Musiker. Er ging wissenschaftlich-methodisch an die Sachen Gitarre und Klang heran.

Die größte sichtbare Veränderung – Verlagerung des Schalloches in die Zargen oder den oberen Deckenbereich. Die Decke ist also durchgängig und schwingt über ihre ganze Länge und Breite.

Man sagt den Kasha-Gitarren nach:

  • absolute Trennschärfe
  • lauter, voluminöser Klang
  • großartiges Sustain

Gitarrenbauer die Kasha-Gitarren bauen:

Mein Eindruck einer Kasha: „Wow“

Also, zunächst einmal war das „Gerät“ sehr voluminös und lautstark – das Schallloch auf der Zarge, es blies mir quasi um die Ohren. *Gefiel mir*, denn bei der „normalen“ Gitarre strahlt der Ton nach vorne ab – zum Mikro oder Zuhörer, der so mehr davon hat als der Spieler selber.

Und dann ist da dieser Klang – sehr deutlich und trennscharf. Und sehr charakteristisch.

Die Kasha begeisterte mich. Sie ist halt recht ungewöhnlich im Design und die klassische Torres-Form gefällt mir eben doch sehr gut …

Die Kasha ist aber in jedem Fall eine (r)evolutionäre Stufe in der Entwicklung der Gitarrenbaukunst, die man nicht verachten sollte!

7-saitige Kasha-Gitarre von Thomas Ochs:

7-saitige-gitarre-kasha-korpus 7-saitige-gitarre-kasha-ruecken

7-saitige Kasha-Gitarre von Thomas Ochs

7-saitige Kasha-Gitarre von Thomas Ochs

7-saitige-gitarre-kasha-decke 7-saitige-gitarre-kopf

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