Langsam reicht’s – nur Ärger mit Apple …

Was gesagt werden muss und schon lange musste! Eine Realsatire, die gar nicht mehr zum Lachen ist!

Unsere Familie nutzte Apple von 1986 bis 2016. Dieses runde Jubiläum markiert einen runden Abschlusspunkt.

… dies wird (im Laufe der Zeit) ein langer Artikel, ein sehr sehr langer Artikel … ?

Denn war es anfangs ein Genuss und eine Freude, mutiert es mit Apple von Jahr zu Jahr zu einer immer unverschämteren Zumutung!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, um all meinen Frust und Mist mit Apple zu kanalisieren!

Mit iPhone, iMac, iPad oder iCloud, iTunes, iWork … ?

Ich fange einfach mal an und werde ständig Stück für Stück die Probleme aufzeigen und runterschreiben.

PS – unser Apple IIc von 1986 läuft immer noch … Aber da ging’s ja auch noch um Qualität, Nutzererlebnis, besseres System … Unser Microsoft-DOS-Rechner von 1992 (also satte sechs Jahre später) konnte dem Apple in Sachen Nutzerführung nicht das Wasser reichen. Sicher, auch der Apple IIc war Befehlsleistenbasiert. Aber die Befehle waren leicht, intuitiv, einprägsam: „Apfel l“ für List, „Apfel s“ für save/sichern etc. … An die komisch-kryptischen DOS-Befehle (Stern-punkt-was?) kann ich mich schon nicht mehr erinnern. Interessant, dass Apple seine berühmte Apfeltaste vor einigen Jahren aufgegeben hat! Wer tut denn sowas? Microsoft sicher nicht. Sehr symbolträchtig, die Aufgabe der Apfeltaste … für mich markiert sie einen Wendepunkt!

Alternativen? Tja, nachdem Windows 10 auch nicht so toll sein soll und die Nutzeroberfläche der Windowsphones mir gar nicht zusagt, bleibt nur Linux oder Google.

Da das Apple-OS im Kern ein Linuxsystem ist, und mir echte freie Systeme lieber sind als scheinbar freie Systeme, bleibt nur noch Linux … Aber es muss sein, sonst bekomme ich noch ne Apfel- und Obstallergie …

+++ Apple-Frust-Ticker +++ Apple-Frust-Ticke …

17. Mai 2016: iTunes am Mac mal wieder verschlimmbessert. Habe mal „aktualisiert“ in der Hoffnung, dass ein paar Ominositäten und Bugs verschwindenn … – mal wieder eine iTunes-Aktualisierung, gefühlt die 100.000. Wie üblich alles besser als vorher … „Musik, Filme, TV-Sendungen …“ sind jetzt in einem Klappmenü. Waren vorher bequem über eine Icons-Leiste erreichbar. Also wieder mal komplizierter und   wieder einen zusätzlichen Klick näher am Mausarm!  Geblieben ist der ganze kostenpflichtige Mist in der Hauptleiste: Meine Musik – Für Dich – Neu – Radio – Connect – iTunes Store -> bravo, von 6 Menüpunkten sind ganze 5 kostenpflichtig!!
 Merke: die kostenpflichtigen Angebote hat Apple geschickt in der Hauptmenüleiste von iTunes platziert, nur einen Klick entfernt, und die eigenen Inhalte (Musik, Filme, TV) schlummern nun schön in einem Klappmenü.   Trügt mich mein Eindruck „Hauptsache kostenpflichtig kaufen und Kohle machen!“?? Mir scheint: Einfache Nutzerführung scheint dafür in den Hintergrund treten zu müssen. Ist ja auch klar, so fürchte ich, denn Apple hat Absatzprobleme (warum nur?), „also melken wo es nur geht“ … so interpretiere ich das zumindest!

17. Mai 2016: Phantomnotizen schweben durch die iCloud-Wolke und warten auf Einlass in feste Gefilde. Die Notizen auf’m iPhone vom Wochenendpfingsttripp werden einfach nicht mit iMac und Cloud synchronisiert! Aber, wir wollen keine zu hohen Hoffnungen erwarten, denn schließlich kann man schon froh sein, wenn sie überhaupt noch da sind und nicht etwa ganz verschwunden. Denn dieses Vergnügen hatten wir mit der Apple-Notiz-App am iPhone auch schon …

10. Mai 2016: Original-Apple-Zubehör inkompatibel! Fürs iPhone gibts von Apple ein original Ledercase, das super aufs iPhone passt. Doch es passt nicht zum Apple-original-„Lightning-auf-30-polig„-supergünstig-35-Euro-Adapter!

Wozu braucht es diesen Adapter? Die alten Applegeräte hatten den Dock-Connector bevor der heutige Lightning-Stecker Standard wurde. Da wir noch ein altes iPad mit Dock-Connector haben sowie Zubehör, wollten wir dies weiter verwenden. Das KFZ-Ladekabel im Auto ist so ein Zubehörteil, das wir mit dem Adapter für die neueren Geräte passend machten. Tja, aber wie gesagt, ist die original-Apple-Lederhülle auf dem iPhone, passt der Stecker nicht mehr in die Buchse, er ist „zu kurz“. Super, toll … unterwegs hast du aber keine Chance und weil die Akkukapazität des iPhone bekanntlich begrenzt ist, brauchst Du Stoff. Aber versuche mal das iPhone aus dem schicken original-Apple-iPhone-Lederetui zu befreien! „Wie angegossen“ ist kein Vergleich dazu …

10. Mai 2016: Tastatur vom MacBook Pro reagiert immer öfter nicht mehr, friert ein! Leider habe ich ein neues Problem: seit ca. 3 Wochen reagiert mittendrin die Tastatur vom MacBook Pro nicht mehr, immer und immer wieder …! Bei Heise habe ich in meiner Not einen Eintrag dazu gefunden, Lösungstipp: „Externe Tastatur und Maus helfen“.

=> schlimmer als Microsoft!! Was ich hier bei Apple alles erleben muss, das spottet jeder Beschreibung!  Als ernsthafter Anwender und Poweruser kann ich Apple immer weniger ernst nehmen! Ich fühle mich verapfelt nach Strich und Faden … 

(… Notizen-App/Tagebuch und Ticket-Auswertungen folgen … wird eine längere Historienauswertung …)

Juni–Juli 2016: Supergau mit Mac OS X Mavericks. Der Supergau ist da, wie ich ihn schon mal bei Windows XP hatte und hoffte, bei Apple nie haben zu werden! Der große Mac bekommt einfach keinen Netzwerkzugriff zum kleinen Mac und zu anderen Computern. Tagelang mit Tickets und Telefonservice durchgespielt. Ergebnis: Nix zu machen! Irgendwas ist „zerschossen“. Wenn ich dieses „Feature“ wünsche, dann System neu aufsetzen. Seufz, auch das noch …

 Aber, kein Problem, oder? Wofür gibt es die tolle, bordeigene Time-Machine?  Damit geht’s lächerlich einfach, das ganze System, inklusive aller Daten und Einstellungen ist 1:1 gesichert, oder nahezu …

Also System nochmal gesichert, dann neu aufgesetzt. System wiederhergestellt vom Time-Machine-Backup. System startet … Überraschung: vieles nicht da, vieles fehlt, E-Mails fast komplett weg (die lokalen) -> Time-Machine-Backup-Datenbank hatte einen „Wackler“, war in Teilen zerschossen!

Ich musste tief in die Tiefen des Mac OS X und die Geheimnisse der versteckten und ausgeblendeten „Library“ einsteigen! Etwas, was ich nie dachte und nur von Windows kannte. Zahlreiche Daten musste ich händisch-manuell einrichten und rückspielen, so z. B. die alten iMessages (manuelle an die richtige Ort und Stelle in der Library kopiert), die Notizen von der bordeigenen Notizzettel-App (ist nicht die NotizenApp) … es war ein Graus ohne Ende und ein SuperGau ohnesgleichen!

Merke: Verlasse Dich nie auf das Time-Machine-Backup! Die Datenbank kann fehlerhaft und zerschossen sein. Sichere wichtige Daten, Dokumente und leider auch Systemdateien (Notizen, iMessage etc.) per Hand weg!

Usability-Glanzleistung „Wischgesten“ – mit einem Wisch ist alles weg!

Jährlich, täglich, stündlich beglückt uns Apple mit neuen tollen Features und Verbesserungen und immer wieder falle ich drauf rein in der trügerischen Hoffnung, dass es „diesmal“ wieder gut würde. Dazu zählten die Wischgesten, die mit großem Dschingderassabumm vor nicht allzulanger Zeit eingeführt wurden.

Auch der „Fingerwisch nach links“ sollte das Leben erleichtern, ein nützliches Feature sein etc. … Wir finden diese „großzügige Geste“ bei allen Produkten, vom iPhone übers iPad zum Mac, ab OS X bzw. iOS Version (hab ich verdrängt).

Doch Vorsicht, Löschen leicht gemacht!
In den letzten Jahren hat Appel eine Streichgeste („Streichen nach Links“) bei E-Mail, iMessage und auch Kontakte eingeführt, die als fortschrittlich, hilfreich, super oder sonst was angesehen wird: mit einem Fingerwisch ist gelöscht oder archiviert. Klingt gut, doch in der Praxis wischen wir weder am iPhone noch am iMac genau. Und so wird manche E-Mail, iMessage oder Kontakt gelöscht aus Versehen.
 Fatal ist diese Funktion am iPhone, da bei iMessage gleich ganze Nachrichtenstränge unwiederruflich komplett gelöscht werden!  .
Zurückholen nur, wenn es ein zeitnahes Backup des iPhones gibt! Am iMac lässt sich es sich sehr leicht zurückholen mit „Bearbeiten- Widerrufen“. Ich finde diese Funktion „Linkswisch“ sehr fatal und mehr schädlich als nützlich!

Und ich kann’s noch nicht mal deaktivieren, bei der Mail-App beim Mac kann ich es wenigstes insoweit entschärfen, als dass ich mit einem Linkswisch „archiviere“ und nicht gleich lösche.

System-Tod im Update-Trauma-Tango …

Diese ständigen Updates … kleine und große … oft geht’s in die Hose! Nervt nicht nur, sondern legt auch lahm, aktuell z. B. das iPad Pro. Oder noch eine von viiiiiiielen Update-Problemen-Meldungen. Geil auch, dass das iPhone oder Systemanwendungen wie iCloud Drive mit Updates vorpreschen und z. B. der Mac noch nicht soweit ist, der User so er das Update gefahren hat, in der Update-Falle hängt! http://www.ifun.de/veraergerte-mac-nutzer-apple-setzt-icloud-drive-fuer-iwork-apps-voraus-66622/ Kann mich da noch sehr gut dran erinnern … lauter Schrecken ohne Ende …

iPad Pro: Tastatur macht klick – auf amerikanisch!

A propos iPad Pro, dieser Möchtegern-Notebookersatz, den Microsoft schon viel länger (und meiner Meinung nach besser) im Angebot hat mit der Surface-Produktlinie: Wie üblich perfekt inszeniert und angepriesen (http://www.apple.com/de/ipad-pro/), aber mit einem süffisanten Detail: Die Tastatur macht klick – auf amerikanisch!  NUR auf amerikanisch! 

Denn das „Smart Keyboard“ gibt es „nur mit Tastaturlayout Englisch (USA). Separat erhältlich.“ (Zitat Ende). Klar, keinesfalls im Preis inklusive … wichtiger Hinweis!

Apple widmet einer Tastatur (war das nicht mal altmodisch, überholt, von gestern oder sogar vorgestern? Tastatur out, wischen in?) eine eigene Seite, als wenn es was Besonderes wäre – wow! Tastatur! Tasten! in Worten: T-a-s-t-e-n!  Vergiss das Wischen, birgt eh nur ein Löschrisiko … 

Wischen war gestern, das Zauberwort von heute lautet T-a-s-t-a-t-u-r! Auf amerikanisch! Das ist noch cooler und schicker!

Tasten-Tarzan darf gespannt sein!

http://www.apple.com/de/smart-keyboard/

Dort zu lesen die üblichen magischen Zauberworte, syntaktisch integriert in einen (höheren?) Gesamt(kon)text: „innovativ“, „perfekt“, „befreit“, „leicht“ und sogar „leichter“, „elegant“, „einfach“, „automatisch“, „smart“, „einzigartig“, „anders“, „keine Spalten“, „mit dem Laser“, „außerdem“ …

Boooooaaaaah! „Amazing“, nein „shocking“, isn’t it? – ich kack auf wischen, ich will tasten! Jetzt! Sofort! Auf amerikanisch!

… Glosse … Glosse … Glosse … Glosse … 

… habe gehört, dass jemand vermutet, dass als nächstes „big thing“ eine neue „Smart Morsetaste“ in der Pipeline sein soll, gekoppelt über BlueTooth-Teufelszeug und das in einer bahnbrechend-innovativen weltweit-einheits-Ausführung: eine Taste, zwei Töne! Boah leck, das MUSS ICH HABEN! Wischen – Tastatur – Morsetaster, genauso stelle ich mir den Weg zurück aus der Zukunft vor, yeeaaahh. Aber, vermutlich nur ein böses Gerücht *traurig*. Weil, so innovativ ist die Apfel-Company dann doch auch wider nicht … nee, wirklich nicht ….

(Glosse zu)

*Klammer auf* PS – schon lange bin ich dafür, dass die Apple-Texte integraler Bestandteil einer jeden Texterausbildung sein sollten. Sie sind einfach genial und brilliant und das so anders als zumindest meine Apple-Produkte …*Klammer zu*

Apple-Display-Probleme und Display-„Qualität“: Gelbstiche, Staubeinschlüsse …

Das Retsi… pardon: Retina!-Display ist scharf und schön. Jedoch, legen Sie wert auf ein homogenes Weiß oder Farbreinheit, legen Sie es lieber wieder weg …

Unsere letzten Apple-Produkte mit einem reinen, durchgängigen Weiß ohne Gelbstich waren 2012. Doch das schöne Display vom iMac 21.5 musste anderthalb Jahre später doch ausgetauscht werden – wegen zunehmenden Staubeinschlüssen!, die vom Displayrand kristallartig immer mehr reinwucherten. Das Austauschdisplay hatten dann – wie sollte es auch anders sein – einen Gelbstich. Wurde nochmal getauscht. Ist jetzt einigermaßen homogen, ganz blütenweiß ist es aber nicht. Und bin gespannt, wann hier wieder der Staubeinschluss zuschlagen wird. Und er wird … denn jeder iMac staubt mit der Zeit innen zu. Sollte kein Problem sein, allerdings sind (viele? alle? einige?) Displaypanels am Rand nicht ganz dicht und so wandert der Staub mit der Zeit ins Panel rein. Also nicht zwischen Panel und Frontglas, sondern im Panel selber! Da kannst Du auch nix machen außer austauschen. Bei mir ging das, weil ich ein Apple-Care-Protection-Plan habe. Werde ich künftig nicht mehr haben, da dieser auch immer teurer wird und ich sowieso kein Apple-Produkt mehr erwerben werde. Weil das grenzte an Selbstzerfleischung …

iPhone ohne Gelbstich hatte ich nur eins – ein 4s von 2012. Aber das knisterte beim Telefonieren. Ein Phänomen, das viele iPhone-User betraf. Und in der Folgezeit auch kaum behoben werden konnte. Selbst mein iPhone 5s knistert beim Telefonieren … es ist ein statisches Knistern. Ziemlich lästig und vor allem überflüssig. Kenne ich erst, seit ich mit Apples iPhones telefoniere …

 Egal ob Mac, MacBook, iPad oder iPhone – ab 2012 waren mehr oder weniger ausgeprägte Gelbstiche ein dauerhafter Begleiter auf all unseren Appleprodukten  mit dem wunderschönen, aber eben nicht blütenweißen Ret(s)ina-Display. Darauf ein Prost … *hicks*

Weitere Hardware-Qualitätsprobleme:

Was wir noch so hatten: abstehenden Alurahmen am iPhone 5, mal zur Abwechslung blaustichiges Display am iPhone 5 (tat gut nach all dem Gelb), wackelnde Tasten, Knöpfe und Schalter an allen unseren iPhones, besonders beliebt am Mute-Schalter (Grund, warum ich das iPhone 6s zurückschickte) und am Ein-Aus-Knopf.  Aber wie Steve Jobs in seiner Biographie sagt, mochte er den An-Aus-Schalter eh nie … 

Mac OS X – Apples tolles Betrübssystem …

Bis Mountain Lion machte es Spaß, lief alles rund und schön, also rundum schön. Zweimal im Jahr stürzte es ab (welch böses, böses Wort) oder hängte sich auf. Mein Windows stürzte stündlich oder täglich ab und da hängte sich der User auf …

Alles lief rund, super und sauber und sicher mit Mountain Lion. Doch mit jedem neuen System und Feature ging es bergab und heute, bei El Capitan angekommen, fühle ich mich wieder wie bei Windows und nicht mehr sicher. Ich hätte bei der Bergkatze bleiben sollen … doch da wäre ich ja nicht in den Genuss der vielen tollen Features und Verbesserungen gekommen. Im Vorfeld des letzten Realeases hieß es, dass Apple mit El Capitan wieder mehr auf Sicherheit und Sauberkeit setzen und konsolidieren wolle – ich merke wenig davon.

Mein Fazit: Mac OS X – schlimmer als Microsoft Windows! Windows XP und Win7 auf unseren alten Nebenher-Notebooks laufen besser und stabiler …

iMessage

Toller Messenger mit Phantomnachrichten: Du weißt nie, welche Nachricht gerade bei welchem deiner Apple-Geräte ankommt, synchronisiert wird oder auch nicht. Es war ca. 2013 oder 14 als Apple-TV-Spots iMessage bewarben: „Alle Deine Nachrichten auf all deinen Geräten“. Tja, in echt sah das ganz anders aus … und damals gab’s auch noch kein WhatsApp für Mac, so dass man einfach und schnell hätte ausweichen können … iMessage, eine Nachricht, die (nicht immer) ankommt …

iCloud

Auch hier wieder viel Freude mit Sychnchronisieren und echt superschnell wiedermal auf Benutzerbelange reagiert: Bereits 2016 hat das iPhone dann auch endlich eine offizielle Apple-iCloud-App bekommen! Wie sagt ein altes Bonmot: „mit Ausdauer und Beharrlichkeit schaffte es auch die Schnecke in die Arche …“

Preispolitik – teuer, sehr teuer, sauteuer …

Geld verdienen können die in Cupertino weltmeisterlich! Erste Sahne, Hut ab … Ist ja auch nicht verboten, aber ist es immer ethisch? Mei, solange die Lämmer das mitmachen … Und ich würd ja auch nix sagen, wenn die Qualität dem Preis entsprechend wäre. Meine Erfahrung ist hier aber anders …

Beispiel MacMini:

„Ab 569 Euro … „ Klingt gut. Die Einstiegspreise bringen aber nix. Einige Features gibt es nämlich unverständlicherweise nur bei den teuersten Modellen. Willst Du z. B. eine 2 TB-Fusion-Drive-Festplatte beim MacMini, bekommst Du die nur beim teuersten MacMini-Modell, und das geht bei 1.129 Euro los. So einfach geht das, das Geldverdienen und Augenauswischen … der kleine MacMini „ab 569 Euro“ bietet nämlich eine Ausstattung, mit der man heutzutage fast nix mehr anfangen kann, z. B. einen 4 GB-Arbeitsspeicher! Wow … zum E-Mails lesen sollte es reichen, wir wollen ja nicht zu anspruchsvoll sein … Vielleicht ein Einsteigermodell für die Altersklasse ab 4 Jahren aufwärts …

Beispiel iPhone:

Hier ist es ganz ähnlich: Selbst das aktuelle iPhone SE hat in seiner Grundausführung immer noch lächerliche 16 GB! Willst Du mehr, bzw. brauchst Du eigentlich mehr, willst Du nur bisserl was anfangen, fotographieren oder speichern, geht das, klar, über entsprechenden Aufpreis fürs 64 GB-Modell. Eine Unverschämtheit finde ich das …! Logisch und kundenfreundlich fände ich schon seit langem (!) mit 34 GB anzufangen. Aber dann ist der Leidensdruck zum höheren und teurerem Modell natürlich nicht so ausgeprägt …

E-Mails an Tim Cook …

… wurden nicht beantwortet. Der reagiert wohl lieber auf „echte“ Probleme wie Beschwerden zur Qualität der Apple-Hotlinemusik als „verzerrt wiedergegebene Wartemusik“. Schlimm, schlimm …! Gut, das sind dann schon echt krasse Probleme, auf die ich als CEO auch reagieren würde!

 

 

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3 Kommentare auf “Langsam reicht’s – nur Ärger mit Apple …”

  1. […] Apple ist gut“ – so denken viele. Ich denke da anders … aufgrund eigener leidvoller […]

  2. Ralf sagt:

    Ich habe zu Zeiten von Mac OSX 10.10 komplett von Windows zu Apple gewechselt. Ich kann Deinen hier beschriebenen Frust nur zum Teil verstehen, denn offensichtlich hast Du dich als „Poweruser“ war dein Ausdruck glaube ich noch nie wirklich mit dem Betriebssystem auseinandergesetzt. So hat man kein Verständnis für das was im Innenleben passiert und Fehlersuch ist nahezu aussichtslos. Aus meinen Anfängen die nicht einfach waren muß ich gestehen das viele ihren Senf dazugeben aber nur wenige wirklich Ahnung von Apple haben.
    Ein riesiger Irrtum ist: Apple ist im Kern auch nur ein Linux. So falsch als würde man sagen der Mensch stammt vom Affen ab. Apple ist BSD und entält heute noch mehr Unix als jede Linuxdistribution.
    So etwas wie den Library Ordner gibt es unter Windows gar nicht (und bitte jetzt nicht die Registry erwähnen, denn die ist was völlig anderes). Im Library Ordner legen die Anwendungen ihre Anwendungsspezifischen Daten ab um t. B. Einstellungen abzulegen. Löscht man ein Programm gehört es natürlich auch dazu den entsprechenden Ordner unter …/Library/Application Support/Programmname ebenfalls zu löschen. Ist gewiss nicht alles toll was Apple macht aber diese strickte Einhaltung ist tausendfach besser als Windows.
    Sicherungen…. nun ja die Timemachine kann man nutzen ist allerdings meiner Ansicht nach nicht besser als das Windows Backuptool. Ich mag meine Platten nicht ständig vollgurken und möchte den zeitpunkt eines Backups selbst bestimmen. Deshalb nutze ich Carbon Copy. Schnell einfach unkompliziert und….. noch nie Daten verloren. Gerade in den Anfängen habe ich öfter mal Backups zurückspielen müssen.
    Ich selber auch noch nie Probleme mit iPhones gehabt, nutze die aber auch erst seit dem iPhone 4. Eine Schwachstelle ist sicherlich der mechanische Homebautton habe ich mir sagen lassen (meine gehen alle noch). Displays scheinen recht wenige so kaputt zu gehen wie Du es beschreibst (Display bzw. Glasbrüche kommen häufiger vor). Eines ist allerdings eines jeden Displays tot: Das Gerät im Sommer im Auto oder in der Sonne liegen lassen. Temperaturen von bis zu 70 Grad mögen die Dinger überhaupt nicht und selbst Navis und Autoradiodisplays altern deutlich schneller als es z. B. bei abnehmbare Displays (die man auch wirklich mitnimmt) der Fall ist. Übrigens OLED Displays sterben dabei im wahrsten Sinne des Wortes um Jahre schneller.
    Wie schon erwähnt ist auch am Apple nicht alles toll aber es sind die einzigen die ihre Mobilgeräte voll mit dem Desktop und / oder Laptop Computern harmonieren lassen. ALLE anderen Hersteller können so was gar nicht oder sind noch mindestens 10 jahre davon entfernt. Ich möchte Airdrop und Airprint nie wieder missen. Nur ein Beispiel: Android besitzt noch nicht einmal eine native Druckunterstützung.
    Anderer Fall….. ich besitze unter anderem einen Mac Mini Late 2012. Standardausstattung 4GB RAM und 500 GB Festplatte. Dafür aber einen soliden i5 mit 2,5 Ghz bis 3,1 Ghz Turboboost. Innerhalb 5 Minuten habe ich die 4 GB gegen 8GB ausgetauscht. Kostenpunkt 27,90€ inkl. Porto. Eine Fusion Drive kann man sich in einer halben Stunde selber bauen ich habe mich aber für die Variante einer ausschließlichen SSD entschieden…. sollte der Platz mal eng werden kann ich zusätzlich immer noch eine 2TB 2,5″ Platte zusätzlich einbauen und mir zur Fusion Drive zusammenbacken…. Apple hat zu diesem Zeitpunkt gerade mal 160 GB Flashspeicher bei seinen 1TB Fusiondrives verwendet…. aber die funktionieren zugegebenermaßen gut 🙂 Die reine SSD ist trotzdem noch etwas schneller ist allerdings auch Flashspeicher einer neueren Generation.
    Kostenpunkt ca. 200€, Geschwindigkeitszuwachs wie ein PC der neuesten Generation.
    Mit kleinen relativ günstigen Mitteln kann man also auch „kleine“ Systeme kaufen und selber mit geringem Aufwand zu High End PC`s machen. Nur iMacs ab 2012 und viele Macbooks gucken in die Röhre.
    Fazit: Ich denke Du wirst vieles bei anderen Betriebssystemen vermissen, den nirgendwo sonst arbeiten die Geräte so gut zusammen. Das die Button und die Bedienung gerade von Mobile Devices sich hin und wieder ändert liegt in der Natur der Sache und auch wenn man nicht alles mag oder gut heißt…. ich würde es total doof und einfallslos finden, wenn mein iTunes heute noch so Aussehen würde wie beim IOS 6.

  3. […] man die Nase voll von Apple und möchte aber auch nicht zu Windows zurück, so bleibt nur Google OS – oder das Linux Elementary OS! […]

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